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Donnerstag, 4. April 2013

Nerd Watches

Diese LCD-Quarzuhren kamen in den 70ern als billige nipponesische Massenware auf und dominierten eine Zeitlang regelrecht die Handgelenke. Mikrochips, zahlreiche Funktionen, drei bis vier Knöpfe und Ereignisreichtum auf dem Display, Piepsterror zur halben und vollen Stunde. Begleiter des Taschenrechners (wir erinnern uns an die grotesken Hybridformen, die Chimären aus Uhr und Taschenrechner) und Vorläufer des PCs. Sie waren besonders beliebt bei technikaffinen Jüngelchen und strahlten den Sex Appeal von Robbi aus dem „Fliewatüüt“ aus. Damit waren sie einer der Geburtshelfer der Spezies Nerd und richteten dabei die schnöselige Schweizer Uhrenindustrie beinahe zugrunde. Was ihnen – damals – sogar einen kleinen sozialdemokratischen Charakter verlieh. 
Als ästhetisch desorientiertes, finanziell nicht allzu üppig ausgestattetes Würstchen der späten Siebziger und frühen Achtziger trug auch ich einige Jahre lang die Produktpalette von Casio & Co. auf. Wir waren jung, Teil unserer Epoche und wollten mitpiepsen. Kein Anlass für Entschuldigungen. Die Epoche war ästhetisch von Grund auf verdorben, heute weiß man das, damals eben noch nicht. Michael Knight trug so eine Uhr, um mit K.I.T.T. zu kommunizieren, und sogar James Bond ließ sich auf ihr Memos ausdrucken, verschoss Laserstrahlen und benutzte sie als Explosionszünder. Die Dinger konnten scheinbar alles – nur nicht gut aussehen. 
Die LCDs gehörten seitdem stets zur Produktpalette der Hersteller – als Billigsegment –, allerdings verschwanden sie glücklicherweise für lange Jahre von den Handgelenken der Menschen. Mit dem via Internet ausgerufenen Siegeszug der Nerds jedoch tauchten sie wieder im Straßenbild auf. Alt-Nerds hatten sie nie abgelegt; die sah man allerdings eher selten auf der Straße, denn sie saßen ja den ganzen Tag in ihren dunklen Kellern und ließen sich von PC-Monitoren beflackern. Neu-Nerds und andere Kellerkinder entdeckten sie freudig als scheußliche Objekte einer ästhetisch fragwürdigen Tradition. Dann kam der ganze WLAN-Quatsch, und die Nerds wurden in die Lage versetzt, ihre subterranen Domizile zu verlassen und mit mobilen Internet-Apparaten an Straßenecken herumzulungern. Ganz schlimm wurde es, als die Berliner Hipster mitbekamen, dass jene Typen, die von ihren Eltern früher freudig gemobbt wurden, nun hip geworden waren, sich gar trendy als „Piraten“ gerierten und sich um die urbanen Hotspots sammelten wie Motten ums Licht. Das war der neue heiße Scheiß. Die Hipster, obwohl eigentlich von Natur aus keine Nerds, sondern bloße Gefäße, kopierten einfach die Ausstattung und schnallten sich die Billig-LCDs als Modestatement an den Arm. Und das Grauen kehrte zurück in deutsche Städte.

Sonntag, 31. März 2013

Seiko SNE095P2


Der Mann muss mit der Zeit gehen. Der Planet ächzt und strampelt und droht umzukippen. Ein globales Umdenken ist erforderlich. Atomausstieg, Stromsparen, Wärmedämmung, Bio-Ware fördern, Hauttinkturen mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen auftragen, VHS-Vorträge zur „Nachhaltigkeit“ besuchen, WDR-Servicezeit schauen. 
Der Mann trägt nun sein Scherflein bei und hat sich eine nachhaltige Uhr gekauft, eine Solaruhr. 
Konzerne haben normalerweise keine Skrupel, den Trend abzureiten und mit ihren echten oder angeblichen Öko-Produkten ordentlich Kohle einzufahren. Seiko denkt da offenbar anders, denn die SNE095P2 ist erstaunlich günstig. Man hätte das Dreifache des Kaufpreises nehmen können, und der Kunde hätte ihn wohl freudig zur Beruhigung des eigenen Gewissens gezahlt. Hauptsache Öko. Aber die netten Nipponesen meinen es ehrlich mit uns und fabrizieren nicht nur eine formschöne und nachhaltige Military/Sport-Herrenuhr, sondern auch noch eine richtig günstige. 
Mir geht es – neben der Rettung des Planeten durch die Vermeidung von Knopfzellen – dabei hauptsächlich um „Temporalautarkie durch die Nutzung natürlicher Ressourcen“. Diese Autarkie leisten zwar auch Automatik- und Handaufzuguhren, aber wegen der naturgegebenen Abweichungen mechanischer Gangwerke benötigen sie Betreuung durch den Nutzer. Würde man zum Beispiel drei Monate zur Missionsreise in den Dschungel Guatemalas fahren, müsste man eine ganggenaue Quarzuhr mitnehmen, um die Automatikuhr von Zeit zu Zeit nach der zu stellen. Heutzutage erscheint das ein bisschen absurd. Und in den Quarzuhren sind mir neulich kurz hintereinander drei Batterien krepiert, ohne dass die Uhren besonders lange gelaufen wären. Also irgendwie auch unberechenbar. Und nicht nachhaltig. Ich kann die leeren Knopfzellen ja wohl kaum einfach in den Dschungel schnippen. 
Ich besaß in den späten 80ern schon mal eine Solaruhr und war kein großer Fan. Ein leistungsschwaches Plastikding von Casio mit deutlich sichtbaren Solarzellen auf dem Zifferblatt. Die Ladung reichte mit etwas Glück einen Tag. Abends musste man sie zwingend ein Weilchen unter die Nachttischlampe legen, damit sie die Nacht überstand. Die Zeiger waren sehr schmal, um bloß die Zellen nicht zu verdecken. Aber: Ich fand diese Uhr neulich in einer Schublade wieder, und siehe da: Beim geringsten Kontakt mit Licht lief sie sofort an. Nach 25 Jahren. 
Die Technologie ist heute weiter. Diese Dinger laufen, bis die Sonne verglüht. Und danach mindestens noch ein Jahr, weil nach dem ganzen Weltuntergangsgleißen der Akku voll geladen sein dürfte.

Dienstag, 6. November 2012

G10


Irgendwo ist zu lesen, dass die Uhrentyp-Bezeichnung G10 zurückgeht auf das Versorgungsformular „G1098“, mit dem Angehörige der britischen Streitkräfte eine neue Armbanduhr anforderten. Später soll die Bezeichnung dann für alle sogenannten „issue watches“ (staatlich ausgegebene Militär-Einheitsuhren) gegolten haben. 
Dieses britische G10-Exemplar ist eine moderne Ausgabe, die sich weniger an Retro-Freaks und Feinmechanik-Enthusiasten richtet, sondern auf pure Alltagstauglichkeit aus ist. Auch ästhetisch, denn die Uhr fällt größer aus und bedient damit eher den heutigen Geschmack. Dennoch bleibt sie betont unauffällig und wird deswegen schnell zum Freund. Nicht zu dem zwar unterhaltsamen, aber auch ziemlich überspannten und geckenhaften Schnösel-Freund mit den Lackschuhen aus der Professoren-Villa die Straße rauf, eher zu dem etwas bulligen, zuverlässigen Kumpel mit den ölverschmierten Händen und dem sozialdemokratischen Vater aus der Arbeitersiedlung die Straße runter. 
Die Uhr ist günstig, quarzbetrieben, äußerst präzise, behebt keine Potenzprobleme, wertet einen sozial nicht auf, kann keine heranstürmenden Nashörner stoppen, strahlt nicht wie ein Honigkuchenpferd, verursacht keinen Augenkrebs und quatscht auch nicht dumm rum. Über der Sechs prangt kennerschaftlich der King’s Broad Arrow (= britisch), das Zifferblatt gehorcht jedoch den Vorgaben amerikanischer „issue watches“ aus den 60ern – also alles ganz genau so, wie es sein muss.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Messerschmitt


Die Messerschmitt-Edition stammt von der Pforzheimer Firma Aristo Vollmer. Offensichtlich gibt es einigen Bedarf an sentimentalen Fliegeruhren, die auf die deutsche Luftfahrtgeschichte hinweisen. Könnte mir vorstellen, dass sich die Produkte im Ausland besser verkaufen als bei uns. Keine Ahnung, wer zuerst da war, die Messerschmitt- oder Junkers-Uhren. Junkers preist die Zivilluftfahrt, während Messerschmitt eher den militärischen Teil abdeckt und die Zifferblätter mit dezenten Zeichnungen historischer deutscher Kampfflugzeuge versieht. Oft orientieren sich die Objekte an der klassischen, riesenhaften „Beobachteruhr“ von ca. 1939/40, gefertigt für zivile oder militärische Piloten, die in dunklen Kabinen saßen und alle relevanten Informationen auf einen Blick erkennen mussten. Getragen wurden diese Klöpse zumeist an sehr langen Bändern über der Fliegerkombi. Die Nachbauten wurden für den heutigen Geschmack verkleinert, die meisten von ihnen sind mir aber immer noch zu groß und auch zu teuer. Aber an der entzückenden, kleineren Quarz-Variante der Me-109 führte kein Weg vorbei. Die Uhr wirkt, ganz den damaligen aeronautischen Vorgaben entsprechend, sehr aufgeräumt und sachlich, zugleich aber expressiv.  

Freitag, 12. Oktober 2012

GG-W-113 Automatik


Ich bin ein Bewunderer der GG-W-113, denn sie traut sich etwas Ungeheuerliches: Sie zeigt die Uhrzeit an – und sonst rein gar nichts. 
Dieses Exemplar verfügt über ein Automatik-Gangwerk. Ich hatte weiter unten, im Zusammenhang mit der A-11, gemutmaßt, dass Uhren mit Handaufzug den modernen, hippen Multitasking-Menschen heillos überfordern. Das war mehr so als Witz gemeint, es zeigt sich aber, dass es die blanke Wahrheit ist. Laut Herstellermitteilung entschloss man sich, die Produktion des GG-W-113-Vorgängermodells, desjenigen mit Handaufzug, einzustellen und auf eine Automatikversion auszuweichen, weil sich die Beschwerden häuften. Die Uhren kamen des Öfteren angeblich defekt beim Kunden an, standen still, waren nicht in Gang zu bringen und liefen höchstens für ein paar Sekunden, wenn man sie schüttelte (!). Also wurden sie entsprechend reklamiert. 
Überprüfungen des Kundendiensts ergaben, dass die Uhren mitnichten defekt waren, wohl aber die Kunden. Sie hatten keine Erfahrung mit solchen Modellen und rafften nicht, dass man bei Handaufzug-Uhren selbst Hand anlegen muss. Dass sie einen kleinen, mechanisch-symbiotischen Charakter erworben hatten, der sich zuallererst der Mitarbeit seines Trägers versicherte. Wenn der Träger allerdings zu blöd ist, die Zeichen zu deuten, dann kann der kleine mechanische Geselle allein auch nicht viel tun und muss Trübsal blasen. Besser, wenn er dann so ein Milieu bleischwerer Ignoranz und Dumpfheit umgehend wieder verlässt. 
Dass so ein kleiner Bursche sirrt und schwirrt und pluckert, bis die Sonne verglüht, wenn man ihn nur regelmäßig aufzieht, verstehen heutzutage nicht mehr alle. Und eine App, die das für einen erledigt, kann man auch nirgendwo downloaden. 
Würde mich nicht wundern, wenn die Automatikversion auch einige Reklamationen erfährt. In ihrem Innern haben sich nämlich ganz eindeutig Teile gelöst – denn sie „rappelt beim Schütteln“. Vom Rotor, jenem schwingenden Metallteil innen drin, das die Feder durch seine kinetische Energie immer wieder neu aufzieht, wissen vermutlich auch nur die wenigsten.
Diese rein mechanische Uhr, hier an einem sogenannten James-Bond-Band, erweist sich übrigens in Sachen Ganggenauigkeit als Wunderding. So gut wie keine Abweichung. Qualität! 

Dienstag, 2. Oktober 2012

Uhrzeit

Nach der Uhrzeit auf dieser Seite stelle ich alle paar Tage meine jeweils in Benutzung befindliche Handaufzugs- oder Automatikuhr. Ich frage mich dabei ständig, wer der Typ auf dem Foto ist. Er sieht eigentlich ganz nett aus, aber das könnte täuschen. Tatsächlich könnte er da gerade die Weltuntergangsmaschine bedienen. Man weiß es nicht. Aber ich denke, solange er beim nächsten Seitenaufruf kein diabolisches Grinsen auf dem Gesicht hat, kalibriert er nur, und wir sind in Sicherheit.

Sonntag, 22. Juli 2012

GG-W-113 bzw. MIL-W-3818B


Dieser Uhrentyp datiert aus den frühen 60ern und ist eine Modifikation der ursprünglichen A-11 (s.u.). Sie wurde später zur sogenannten „Vietnam-Uhr“. Das Gehäuse der Vietnam-Uhr war dann meist aus olivgrünem Plastik und das ganze Ding als Wegwerfprodukt gedacht. Form und Material inspirierten ab den frühen Achtzigern u.a. Swatch, und aus der ehedem puristischen Gestaltung wurde ein Pop-Inferno.
Die Version aus den 60ern hörte auf die Bezeichnung GG-W-113 (die Air-Force-Version) oder MIL-W-3818B (die Army-Version) und bestand noch aus Metall. Der äußere Minutenring der A-11 wurde ersetzt durch einen inneren Ring mit 24-h-Angaben. Auf die Indices kamen Leuchtmarkierungen. Sie war einen Hauch kleiner als die A-11 und natürlich auch mit Handaufzug. Das Zeiteisen auf dem Foto ist wiederum ein Nachbau mit modernerem, sehr präzisem Gangwerk und Luminova-Leuchtmasse statt des damals üblichen (radioaktiven) Radium oder Tritium. Die eingestanzten Seriennummern auf dem Boden behaupten, dieses spezielle Exemplar sei von 1971. Ist natürlich Fake, aber als Illusion ganz hübsch. Die Version mit schwarzer PVD-Beschichtung kommt gut an einem helleren Durchziehband.

Montag, 25. Juni 2012

Verordnung A-11



Die Verordnung A-11 des amerikanischen Verteidigungsministeriums schrieb in den frühen 1940ern den Herstellern von Armbanduhren für die US-Armee vor, wie eine solche Uhr auszusehen und welche Funktionen sie aufzuweisen hatte. Das Ergebnis wurde auch als „Musteruhr“ bezeichnet und strahlte wegen seiner puristischen Funktionalität, aber auch wegen der ‚gleichmacherischen’ Qualität bald in die Zivilgesellschaft ab. 
Es gab von Hersteller zu Hersteller kleine Unterschiede in den Details, aber im Prinzip gehorchten sie alle der Verordnung A-11. Andere Staaten, vor allem Alliierte, schlossen sich dem an. Zahllose Soldaten nahmen diese Zeitmesser danach mit ins Zivilleben. Man findet heute noch viele funktionstüchtige Exemplare, denn die Dinger laufen und laufen. Das Problem mit den Originalen ist jedoch, dass man als Kunde (etwa auf eBay) nie so genau weiß, was man da kriegt. Die Uhren sind nun mal recht betagt. Und die alten Handaufzug-Gangwerke haben mitunter ihre Macken. Mehrere Minuten Zeitabweichung pro Tag sind möglich. Außerdem sind die meisten recht klein, weswegen sie heutzutage als Alltagsuhren nicht mehr recht praktikabel oder vorzeigbar erscheinen. Moderne Nachbauten, die mit präziseren Gangwerken ausgestattet sind, wecken da schon eher mein Interesse. 
Diese Uhr nun ist ein solch qualitätsvoller, schnickschnackfreier Nachbau einer A-11, die der Hersteller auf etwa 1943 datiert. Ein Statement des Reduktionismus. Simpel und kostengünstig, denn sonst wäre es nicht echt. Rein mechanisch mit Handaufzug und der damals neuen „Hack“-Funktion (Sekundenstopp). Keinerlei schriftliche Verlautbarungen auf dem Zifferblatt, nicht mal der Herstellername. Nicht zu groß, nicht zu klein. Signifikant für die erste amerikanische A-11-Generation sind die Minutenangaben in Zehnerschritten auf einem äußeren Indexring.
Für den im Quarz-Zeitalter großgewordenen Uhrenträger bedeutet dies natürlich, dass er sein selbstverständliches Laissez-faire ablegen und zum disziplinierten Charakter reifen muss. So, wie es früher war. Eine solche Uhr will nämlich einmal am Tag aufgezogen werden. Per Hand. Ich fürchte, heutzutage sind viele Leute mit so etwas völlig überfordert.
Die Ganggenauigkeit ist indes faszinierend. Nur kleine Abweichungen. Der Sekundenzeiger gleitet dabei in solch feinen Rucken übers Zifferblatt, dass es fürs menschliche Auge aussieht wie eine einzige fließende Bewegung. Die Uhr ist sehr leise, wenn man sie sich aber ans Ohr hält, vernimmt man nicht das Tick-tick-tick neumodischer Gangwerke, sondern das stetige helle Pluckern der Mechanik. Gegen diese sinnliche Schönheit wirkt eine Quarzuhr wie ein Bauerntrampel.

Dienstag, 12. Juni 2012

King's Broad Arrow


Ich bin jetzt in der außerordentlich glücklichen Lage, verkünden zu können, dass ich über eine Uhr mit dem legendären „King’s Broad Arrow“ verfüge. Der King’s Broad Arrow ist das Zeichen über der Sechs (s. Foto). 
Er geht zurück auf ein heraldisches Symbol des Mittelalters und wurde ab dem späten 17. Jahrhundert von englischen Versorgungsstellen benutzt, um staatlichen Besitz zu kennzeichnen. Der Pfeil landete somit im 20. Jahrhundert auch auf His bzw. Her Majesty’s Wrist Watches, die zur militärischen Ausrüstung gehörten, der Militäruhr-Verordnung A-11 bzw. Mk11 entsprachen und perfekte Funktionalität garantierten. Für den Freund einfacher Understatement-Uhren jenseits allen Hipstertums und Nerdtums ist es erstrebenswert, mindestens ein Exemplar mit dem King’s Broad Arrow zu besitzen. Oder um die Worte des verblichenen Dichters zu variieren: Ein Leben ohne King’s Broad Arrow ist möglich, aber sinnlos. 
Bei der Uhr handelt es sich um eine Hommage. Es ist die limitierte „Mk III“ des Schweizerisch-britischen Herstellers MWC, meine erste Automatik überhaupt. Eingedunkeltes Gunmetal-Gehäuse, leicht gewölbtes Glas, charakterfestes Gangwerk, robuste Schraubkrone, lautlos gleitender Sekundenzeiger, hocheffektive Luminova und bescheidene Größe. Besser geht nicht.